Ausmalen mit dem Farbenfrohmagazin

Schon vor langer Zeit entdeckte ich das Ausmalen wieder neu für mich.

Als ich vor ein paar Monaten bei meinem „kleinen“ Bruder (er ist mittlerweile 24) zu Besuch war lief der Fernseher nebenbei und in einer Werbesendung bekam ich etwas von einer neuen Zeitschrift mit:

Das Farbenfrohmagazin

Ich machte mich also ins Netz und befragte Google dazu. Prompt landete ich auf der passenden Website.

Farbenfroh

Das System ist ganz einfach. Jeden Monat bekommt man, insofern man sich für das Abo entscheidet, eine Lieferung mit 4 Zeitschriften zusammen mit einigen Extras.

Meine ersten 3 Lieferungen habe ich mittlerweile bekommen und ich bin fleißig am Malen. Vor Allem ganz früh wenn ich schon wach bin, meine Hände aber noch nicht wirklich handarbeitstauglich sind. 😉

Hier mein erstes Werk, also Bild 1 aus Heft 1:

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In jedem Heft befinden sich aber nicht nur die Bilder zum ausmalen, sondern auch ein paar kleine Artikel über die Psychologie der Farben, Techniken und Entspannungsübungen.

Zusammen mit den Heften habe ich bis jetzt eine tolle Auswahl an Stiften bekommen (zusammen mit einer Aufbewahrungsbox), eine hübsche Mappe für die fertigen Bilder und ein praktisches Klemmbrett für Malorgien auf dem Sofa.

Zwar komme ich mit dem Malen nicht so schnell hinterher wie die Lieferungen eintreffen, aber ist ja nicht so als könnte etwas davon schlecht werden. 😀

Habt ihr noch andere kreative Hobbies neben dem Handarbeiten?

Ich freue mich auf eure Inspirationen! 🙂

Stulpen und Mütze im Wellenmuster

Ich hatte ja schon bei der Babydecke im Zick-Zack-Muster erwähnt das ich im ähnlichen Stil eine gehäkelte Frühlingsmütze für mich in Arbeit hatte.

Die Mütze ist fertig geworden und ich war zufrieden.

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Dazu wollte ich allerdings noch ein paar schöne lange Stulpen in den selben Farben stricken.

Also suchte ich ein Muster und setzte mich dran. Nach zwei Musterrapporten hatte ich den Dreh raus und Reihe um Reihe wuchs meine erste Stulpe. Zu Anfang war es noch sehr fummelig mit dem Nadelspiel, aber ich gewöhnte mich doch recht schnell daran.

Heraus kam dieses gute Stück:

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Ich war stolz auf mich wie Oskar und schlüpfte mal hinein um das ganze an meinem Arm zu bewundern. Mir entfuhr ein tiefer Stoßseufzer und von Seite meines männlichen Gegenstücks kam folgendes Kommentar:

„Es ist viel zu groß oder? Das hab ich mir schon gedacht.“

Ja ich hätte auch eher drauf kommen können mit meinen Streichholzärmchen, aber ich war so konzentriert bei meinem Muster das ich völlig vergaß zwischendurch mal zu schauen ob es überhaupt passt.

Am Ende bleibt mir wohl nur Eines übrig…

auftrennen…

neu machen…

In dem Wellenmuster funktioniert das leider nicht, da ich für einen Musterrapport immer genau 13Maschen brauche. Also werde ich ein einfaches Schlauchmuster nehmen, immer abwechselnd ein paar Reihen links und ein paar Reihen rechts.

Sieht am Ende zwar nicht so effektvoll aus, aber dafür pass ich nicht mit beiden Armen rein 😀

Eine andere Möglichkeit wäre auch die Stulpen zu häkeln um bei dem Wellenmuster zu bleiben. Ich bin mir ziemlich unschlüssig was das angeht, vor Allem da ich mir nicht sicher bin das bei der Länge die ich möchte die beiden Knäuel auch ausreichen. Das „zaubern“ mit einer Nadel verbraucht ja dann doch wesentlich mehr Garn.

Habt ihr auch schon einmal solche Momente erlebt wo die ganze Arbeit am Ende für die Katz war?

Nun, es ist kein Weltuntergang.

Auf ein Neues! 😉

 

Langzeitprojekt: Die Hexagon-Tischdecke

Vor einiger Zeit habe ich mich mal mit Restgarn, welches mir meine Stiefoma geschenkt hatte, an ein Filtethäkelprojekt gewagt.

Angefangen hat das ganze mit einem einzigen Hexagon:

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Sieht nicht besonders spektakulär aus, aber mit Nadelstärke 1,5 kommt man nicht besonders schnell voran. Also entschied ich mich jeden Tag eines davon zu häkeln und immer gleich zusammen zu nähen. Nähen ist eine weniger beliebte Tätigkeit bei mir, also mache ich es immer gleich um es hinter mir zu haben.

Lange Rede kurzer Sinn, nach 7 Tagen hatte ich dann schon ein kleines Minideckchen:

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Für unseren kleinen Glastisch bei weitem noch nicht ausreichend, dementsprechend wird jeden Tag fleißig weiter gehäkelt und angenäht. Sobald die nächste Runde fertig ist kommt ein neues Bild. 🙂

Die Anleitung für so ein einfaches Hexagon findet ihr hier: YouTube – Häkelhexagon

Alleine macht es nicht besonders viel her, aber zusammen ergeben sie ein schönes Muster. Ich freue mich schon wenn meine erste Tischdecke fertig ist.

Habt ihr auch solche Riesenprojekte die euch längere Zeit auf Trab halten?

Ich wünsche allen auch zu Ostern ein frohes Werkeln! 🙂

Psychotest: Wie stricksüchtig bist Du?

Der Test für alle Verrückten unter uns! 😀 Ich selbst hab leider noch nicht so viele Punkte, aber was nicht ist kann ja noch werden! 😉

Kalinumba's Blog

Rohrschachttest
Wir kennen das alle: dieses verständnislose Kopfschütteln, wenn wir wieder einmal in mehr oder weniger passenden Situationen das Strickzeug auspacken. Aber wie Strickverrückt bist Du wirklich? Finde es mit diesem Test heraus:

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Das Hitchhiker-Tuch

Heute ist mal wieder ein Strickprojekt dran.

Nachdem ich mit meinem Loop ein erstes fertiges Strickwerk hatte wollte ich etwas Anspruchsvolleres in Angriff nehmen, allerdings muss man es ja nicht gleich übertreiben. 😉

Im Handarbeitsladen sah ich dann das fertig gestrickte Hitchhiker-Tuch und war begeistert. Also Anleitung her und los ging es:

Das ganze Tuch besteht nur aus einem einzigen Knäuel Trekking XXL der Firma Zitron. Genutzt habe ich Rundstricknadeln der Stärke 4.

Größtenteils besteht das ganze Muster aus rechten Maschen, ist also kraus rechts gehalten. Nur an den Zacken braucht man ab und zu mal eine linke Masche und muss abketten. Im Prinzip sind es 8 Musterreihen die sich immer wiederholen und aus anfänglich 2 Maschen entwickeln sich schnell Reihen mit denen man gefühlt nie fertig wird. 🙂

Ich bin auf jeden Fall stolz drauf und habe auch schon jemanden gefunden der das gute Stück mit Freuden bei sich zu Hause aufnimmt. 😀

Amigurumiwerkstatt: Süße Chemie <3

Auf Bitten von einem Freund habe ich mich mal wieder an ein Amigurumiprojekt gewagt.

Die Anleitung war auf Englisch, also hab ich sie mir umgeschrieben und auch noch ein bisschen abgeändert.

Hier ist das Ergebnis:

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Eventuell bekommt der Kleine noch ein paar Reagenzglasfreunde in naher Zukunft dazu, aber auch allein ist er schon zuckersüß. 🙂

Anfängertauglich: Der einfache Loopschal

Am Häkeln bin ich ja nun schon eine ganze Weile dran und finde auch etwas kompliziertere Muster nicht mehr ganz so erschreckend.

Anders sah es da bis vor einigen Wochen noch mit dem Stricken aus. Meine etwas stümperhaften Versuche vor einigen Jahren brachten mich dann recht schnell zum aufgeben.

Die gute Frau aus dem hier ansässigen Wollfachhandel hat sich dann erbarmt und mir angeboten es mir beizubringen.

Gesagt, getan…

Ich hatte noch Wolle die ich mir vor Ewigkeiten gekauft hatte für einen dicken Schal übrig, also ran an die Nadeln und los ging es. Heraus kam dieses gute Stück:

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Benutzt habe ich 4Knäuel der Lang Yarn – Muralto (Merino-Fine) und eine Rundstricknadel 10mm.

Angeschlagen habe ich 124M und dann im einfach Bündchenmuster (1rechts, 1links) in Runden gestrickt. Der Schal lässt sich angenehm locker 2 mal um den Hals schlingen und hält wunderbar warm.

Durch das dicke Material stellte sich der Erfolg eines ersten fertig gestellten Werkes schnell ein und die Flamme war entfacht. 🙂

Was war euer erstes Strickprojekt?

In diesem Sinne:

NIEMALS AUFGEBEN!!!