Aus dem Leben: Willkommen auf dem Ponyhof!

Es gibt eine sehr spezielle Art von Menschen, ich nenne sie einfach mal Anwärter auf einen Platz im Ponyhof.

In den Köpfen dieser Menschen spielt sich ein schier unendliches Lied des Selbstmitleides ab.

 

Der Job ist scheiße, weil a) die Kollegen nerven, b) der Chef keine Ahnung hat und/oder c) man ja nicht entsprechend seiner herausragenden Leistungen entlohnt wird. (Es gibt auch noch d bis schlag mich tod, aber wir wollens nicht übertreiben)

In der Familie läuft es nicht weil a) der Partner einen einfach nicht versteht, b) man ja kaum noch Freizeit hat und/oder c) man es ja sowieso Keinem Recht machen kann. (Auch hier gibt es noch unzählige andere Varianten)

Die Gesundheit ist am Arsch…

Das Geld ist nie genug…

Ich will unbedingt abnehmen, aber…

 

Ihr versteht das Prinzip nehme ich an.

Das Faszinierende an diesen Menschen ist das man im Gespräch mit Ihnen feststellt das sie an der Situtation selten etwas ändern wollen.

Es gibt sehr wohl Versuche, allerdings sind diese komplett überspitzt. Die Realität bleibt dann weit hinter den Erwartungen zurück und das Ganze ist genauso schnell beendet wie es angefangen hat. Schuld sind natürlich meistens Andere.

Kommen wir nun zurück zum Ponyhof, ein Platz dort steht diesen Menschen nämlich in Ihren Köpfen aus Prinzip zu. Alles muss perfekt sein, muss Spaß machen und einen erfüllen. Tut es das nicht ist es scheiße, in jeglicher Hinsicht.

Das Problem bei der Sache, Nichts in dieser weiten Welt ist immer nur rosa, duftet und lässt einem Konfetti aus dem Arsch regnen. Alles hat zwei Seiten, egal welcher Bereich des Lebens.

Aus aktuellem Anlass ziehe ich hier mein wunderbares kleines Äffchen zur Erklärung heran.

Sie ist großartig, sie lacht so viel und erfüllt mich mit einem Stolz wie ich es nie für möglich gehalten hätte. Jeden Tag scheint sie mehr und mehr dazu zu lernen, sie ist agil und neugierig und überhaupt in meinen Augen das großartigste Wesen das je einen Fuß auf diese Welt gesetzt hat.

Soviel zum Hauptteil des Tages…

Dann gibt es da noch dieses, ich bin jetzt mal bedrückend ehrlich, nervige kleine Balg dem man es manchmal einfach nicht Recht machen kann. Da wird geschrien, gequengelt und gemeckert bis Mama auch bald zum Affen mutiert. Sie kann jetzt zum Beispiel schon einigermaßen ihre Hände benutzen, oft dazu um die Flasche weg zu schlagen um dann in Geschrei auszubrechen weil sie weg ist.

Doch das gehört genauso dazu wie der andere Teil, macht Diesen aber dafür nicht weniger besonders. Ich würde sogar behaupten die schlechten Momente lassen einen die Guten umso mehr genießen.

Und die Moral von der Geschicht?

Das Leben ist ein Ponyhof, doch selbst da muss man ab und an mal Scheiße wegräumen. 😉

 

Bleibt einfach,

Lili

 

 

 

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