Auf Wiedersehen Oktober

Wir haben es geschafft!

Der Oktober ist überstanden und war in vielerlei Hinsicht auch erfolgreich. Kommen wir also ohne Umschweife zum Abschlussbericht. Wer schauen möchte was es für Ziele gab kann noch einmal Hier nachlesen.

 

Sport

  1. 100km Challenge – Dabei bin ich weit übers Ziel hinaus geschossen. Mit der Route von Heute werde ich insgesamt 135km gelaufen sein. Zweimal war ich auch versuchsweise wieder Joggen, aber auch ohne die ca 6,5km habe ich das Monatsziel locker erreicht.
  2. Yoga – Hier war ich nicht besonders strebsam, aber immerhin habe ich von 31 Tagen insgesamt 16 auf der Matte gestanden. Das ist besser als Nichts, aber auf jeden Fall noch verbesserungswürdig.

 

Haushalt

Der Monatsplan hat sich gelohnt. Um es grob auszudrücken habe ich jedem Wochentag, Sonntag ausgenommen, einen Raum zugeordnet und diesen dann besonders in Augenschein genommen. Es wurden dann immer Sonderaufgaben zusätzlich zu den Routinearbeiten erledigt. An den Feinheiten werde ich im November weiter feilen, doch grundsätzlich steht es um die Grundsauberkeit um ein Vielfaches besser und der Zeitaufwand hat rapide abgenommen.

 

Blog

Auch bei diesem Thema gibt es viel Positives zu berichten. Insgesamt erfreut sich der Blog an 7 neuen Followern (Herzlich Willkommen an dieser Stelle 😀 ) und es wurden mehrere kleine Serien eingeführt. Nun gibt es auch die Buchvorstellungen, Informatives zur Persönlichkeitsentwicklung, Ausschnitte aus dem Tagebuch eines Babies und passend dazu den eher ironisch gemeinten Babycodex. An Themen habe ich zusammen mit den Rubriken Aus dem Leben und den Projektvorstellungen also mehr als genug. An die geplante Regelmäßigkeit habe ich mich gehalten, mit dem Post Heute habe ich sogar den einen Tag Verzug wieder aufgeholt.

 

Aufschieberitis

Dieses Thema war nicht im ursprünglichen Plan enthalten, dennoch wurden die Ziele davon dann einfach integriert.

  1. Der Pacific Sweater ist schon seit Längerem bei seiner neuen Besitzerin und wird hoffentlich standesgemäß ausgeführt.
  2. Auch der Dill Tee ist nun fertig und ist seit dem eines meiner Lieblingsstücke.
  3. Die Babydecke flutschte danach nur so über die Nadeln und begleitet jetzt einen süßen kleinen Fratz durch seine ersten Lebensmonate.
  4. Die Jägerweste hatte ich begonnen, war jedoch weder mit der von mir erdachten Anleitung noch mit anderen Plänen zufrieden. Ich habe den Anfang also wieder aufgelöst und das Material dazu erstmal verstaut. Irgendwas fällt mir dazu in naher Zukunft allerdings bestimmt noch ein.

Allgemein halte ich mich an mein Vorhaben immer nur 1 Projekt auf einmal zu stricken. Es ist sehr befreiend nicht noch etliche Arbeiten im Hinterkopf zu haben und stets einfach loszustricken.

 

Das war es also von mir, Morgen folgen dann gleich die Ziele für November. Schließlich hat das mit der Motivation ja auch im Oktober so gut geklappt.

Wie war euer Monat? Was habt ihr erreicht?

Ich wünsche Allen Lesern ein fröhliches Samhain oder auch Halloween, jeder so wie er mag! 😉

 

Auf Wiedersehen Oktober, bis nächstes Jahr!

Lili

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Der Babycodex – Nr.2

Tagsüber schlafen ist für Weicheier!

Es mag sein das du noch klein bist, es mag sein das du noch nicht viel Erfahrung hast mit dem ganzen Lebenszeug und ja, eventuell bist du wirklich müde…

Doch das ist noch lange kein Grund zum schlafen!

Zur Not tue das mit viel Geschrei kund, schlage um dich und schlafe dabei fast ein. Aber wirklich nur fast, wecke Hoffnung wo keine ist.

Es gibt aber eine Ausnahme:

Wenn deine Eltern irgendwo hin wollen, zu nervigen Leuten oder schlimmer noch, dem Kinderarzt, dann schlafe so tief und fest du kannst!

babynr2

Zu Hause ist es doch am Schönsten!

Projektvorstellung – Die Babydecke im einfachen Perlmuster

Nach drei Sets von We are Knitters hatte ich eine Menge von der guten Pima Baumwolle übrig.

Noch fast zwei ganze Knäuel in Petrol vom Pacific Sweater, Eines in Perlgrau vom Dill Tee und ein Letztes in Minze von der Bee Blanket.

Nun, was denn damit anstellen?

Da ich ja, der Göttin sei Dank, nicht die einzige Frau im Bekanntenkreis bin deren Gebärmutter sich nicht mehr zurückhalten konnte, gibt es immer Nachschub an Babies. Und eine Kuscheldecke als Geschenk geht immer.

Also ein bisschen gerechnet und ab ging es an die Nadeln. Da mir das Perlmuster beim Zuckerwattenläufer schon so gut gefallen hat, musste es nun auch für dieses Projekt herhalten.

 

Durch das Material ist sie super weich und das Muster macht die Decke zusätzlich etwas fluffig.

Die Eltern des kleinen Winzlings haben sich gefreut und ich bin zufrieden mit meiner Resteverwertung. 😉

 

Bleibt einfach,

Lili

Projektvorstellung – Der Dill Tee von We are Knitters

Vor Kurzem schrieb ich schon über den Pacific Sweater, doch der fand nur wegen meiner To-Do-Liste des Grauens den Vorrang.

Der Dill Tee war mein erstes selbstgestricktes Oberteil, entstanden aus einem Set:

Nach reiflicher Überlegung entschied ich mich für die Farbe Perlgrau statt Grau wie auf der Website von WAK vorgegeben.

Ich habe unendlich lang mit mir gehadert ob ich mich an so ein Projekt traue, im Strickgenre war ich immerhin noch relativ neu. Doch meine Neugier siegte über meine Zweifel, und 3 Tage später hielt ich das Set in den Händen.

Zwischendrin wurde ich dann mit der Geburt meines kleinen Äffchens leicht abgelenkt, weshalb die Fertigstellung doch etwas länger dauerte. Wirklich fertig wurde es im Endeffekt erst vor ca 1 Woche, da ich mich dazu überredete die Seitennähte noch einmal zu öffnen und ordentlich zu verarbeiten.

Nun, was soll ich sagen, ich bin extrem stolz auf mein erstes selbstgemachtes Kleidungsstück in meinem Kleiderschrank.

Das Gute ist ja die immer noch vorhandene Anleitung. Ich habe die Idee das Ganze einfach nochmal sehr viel länger und auch langärmlig als Kleid zu stricken. Wenn man den Dreh einmal raus hat sind auch Oberteile kein Hexenwerk mehr. 😉

 

Bleibt einfach,

Lili

 

 

Hallo Oktober – Ein Zwischenbericht

Ich habe eine Menge Artikel im Vorlauf, allerdings noch keiner wirklich fertig und alle nur so halbgar.

Aus diesem Grund saß ich gerade so an Apfelstückchen knabbernd da und dachte mir es sei doch mal Zeit Zwischenbilanz zu ziehen. Schließlich ist die Hälfte des Monats ja schon wieder geschafft.

 

Sport

  1. Von den 100km sind in den ersten 16 Tagen schon 59km geschafft. Das Monatsziel werde ich also eher noch übertrumpfen.
  2. Yoga habe ich eher etwas schleifen lassen, aber von 16 Tagen war ich immerhin 9 auf der Matte.

 

Haushalt

Was das Thema angeht bin ich mehr als zufrieden mit mir. Ich habe mir einen Putzplan wie gewollt aufgestellt und mich bis auf eine Ausnahme auch pingelig dran gehalten. Mein Fazit bisher: Ich dachte immer es wäre wirklich ein extremer Zeitaufwand eine Wohnung in einem ständig sauberen Zustand zu halten. Überraschenderweise nimmt die gebrauchte Zeit mit eingehaltener Routine rapide ab. Zu dem Thema werde ich wahrscheinlich noch mal einen extra Artikel verfassen.

 

Blog

Das Ganze hat sich wegen eines Ausrutschers zwar um einen Tag nach Hinten verschoben, allerdings werde ich demnächst einen Artikel einfach einen Tag weiter nach vorn setzen. Dann bin ich auch wieder in meinem gewünschten Rhythmus drin. 😀

 

Aufschieberitis

Das Thema war zwar nicht in der ursprünglichen Aufzählung mit drin, aber kam ja quasi gleich hinterher.

  1. Der Sweater von We are Knitters ist fertig und bereits bei seiner Besitzerin angekommen. Dazu gab es auch schon die passende Projektvorstellung.
  2. Der Dill Tee von We are Knitters wurde gleich danach beendet, der Artikel dazu folgt in Kürze.
  3. An der Babydecke bin ich mittlerweile dran, die Hälfte ist geschafft und diese Woche werde ich wohl damit fertig werden.
  4. Meine Jägerweste steht soweit noch aus.

 

Soweit zum Oktober, ich bin gespannt wie es am Ende des Monats nun aussieht.

 

Bleibt einfach,

Lili

 

 

Aus dem Tagebuch eines Babies: Wie ich auf die Welt kam

Heute ist Alles anders…

Seit gestern sind wir mit Mama nicht mehr zu Hause, das merke ich an den Geräuschen. Bei uns ist es ruhig und gemütlich, letzte Nacht hat sich Mama aber ganz viel hin und her gewälzt. Sie hat kaum geschlafen, ich dadurch auch nicht. Sonst schlafe ich gut bei Mama, nur wenn Sie Nachts aufwacht weil sie auf die Toilette muss merke ich wie es rumpelt. Aber danach schlafen wir gleich wieder ein.

Ich habe gehört wie Mama zu dem Ort Krankenhaus gesagt hat. Dabei ist Mama doch gar nicht krank und ich auch nicht. Als man gestern nach mir geschaut hat schlug mein Herz kurz langsamer als sonst, die Hebamme hat dann gesagt das muss sofort weiter untersucht werden. Mama sagt ich habe bestimmt nur auf der Nabelschnur gelegen, aber zu Hause bleiben durften wir trotzdem nicht.

Jetzt ist schon wieder eine Untersuchung, dabei bin ich doch noch so müde. Ein Doktor drückt mit so einem komischen Ultraschallgerät auf Mamas Bauch rum, er meint es sei Alles in Ordnung. Ich habe noch genug Fruchtwasser und die Versorgung über die Nabelschnur funktioniert einwandfrei.

Natürlich bin ich gut versorgt, ich bin doch bei Mama…

Dann unterhalten sich die Beiden wie ich auf die Welt kommen soll. Ich verstehe gar nicht was gemeint ist. Ich bin doch schon auf der Welt, hier ist es schön warm und gemütlich. Ok, die letzten Wochen wurde es immer enger, aber die Ärzte sagen eh Alle das ich sehr klein bin. Mir geht es gut, ich will wieder nach Hause.

Der Arzt meint durch die Beckenendlage, meine zierliche Gestalt und weil Mama Erstgebärende ist würde er zu einem Kaiserschnitt raten. Mama unterhält sich lange mit dem Doktor.

„Essen Sie mal noch Nichts, ich schaue mal im OP-Plan ob wir das Heute noch über die Bühne kriegen!“

Mama hört auf zu atmen und ihr Herz pocht plötzlich ganz laut und ganz schnell.

„Heute noch?“

Das Pochen wird immer schneller, ich bekomme Angst und schlage mit meinen Armen gegen Mamas Bauch. Sie streichelt meinen Kopf und ich merke ein tiefes Einatmen.

„Es gibt keinen Grund über das Wochenende ein Risiko einzugehen, wir wissen ja nicht warum die Herztöne abgefallen sind und es sind ja auch nur noch 6 Tage bis zum Geburtstermin.“

Ständig sprechen Alle über diese Geburt, ich weiß nicht was da passieren soll.

„Wann genau denn?“

Mamas Hand liegt noch immer auf meinem Kopf, ihre andere Hand unten wo mein Arm ist. Sie hält mich ganz doll fest.

„Jetzt ist es viertel vor 9, so gegen Mittag würde ich mal damit rechnen.“

POCH POCH POCH

„Aber mein Mann ist noch auf Arbeit, ich muss ihn erstmal erreichen. Und dann kann er nicht einfach sofort gehen, er muss sich erstmal nach Ersatz umschauen!“

Mamas Stimme klingt komisch, irgendwie erstickt und schrill.

„Das wird schon, gehen Sie erstmal auf ihr Zimmer. Ich komme dann gleich nochmal zu Ihnen und dann schauen wir weiter.“

Der Doktor kam nicht mehr…

Mama rief Papa auf Arbeit an und erzählte ihm was der Arzt gesagt hat. Ich habe nicht gehört was er geantwortet hat, aber Mama sagte er solle keine Panik machen und ja vorsichtig fahren.

Ich mag Auto fahren, es rumpelt und brummt so schön, vielleicht können wir mit Papa dann wieder nach Hause fahren.

Es kommen ein Haufen Schwestern herein und bereiten Mama auf eine OP vor, den Kaiserschnitt nennen sie es. Mama wird immer nervöser, streichelt mich ganz viel und redet mit mir. Wir müssen auch noch zu einem anderen Doktor, er erklärt Mama wie eine Spinalanästhesie abläuft, er macht es eher Schlechter statt Besser. Sie sagt immer wieder das Alles gut wird, ich weiß ja nicht einmal was gerade Schlecht ist. Wenn Papa da ist geht es Mama bestimmt gleich besser, doch Papa kommt nicht.

„Der OP hat angerufen, wir können jetzt runter!“

Wieder schlägt Mamas Herz wahnsinnig schnell.

„Aber mein Mann ist noch gar nicht da, er kommt sicher gleich. Er hat gerade angerufen, können wir noch etwas warten?“

Mamas Stimme klingt flehend.

„Tut mir leid, wir schicken ihn in den OP sobald er da ist. Unten dauert es eh noch eine Weile, machen Sie sich keine Sorgen.“

Es ruckelt ganz schön als wir weg gebracht werden, ein paar Minuten später höre ich viele neue Stimmen.

„Was wird es denn bei Ihnen?“

Mama lacht kurz, wie immer wenn man ihr diese Frage stellt. Jeder stellt diese verdammte Frage.

„Das wissen wir nicht, hat sich noch nicht gezeigt.“

Der Andere lacht auch.

„Das ist ja toll, das haben wir selten das wir nicht wissen was wir da unten raus holen.“

Wer wird wo raus geholt?

So geht es immer weiter und ständig wird Mama erzählt was noch gemacht wird, ich glaube aber sie hört gar nicht richtig zu. Ich merke wie sie ganz tief ein und ausatmet, ihr Herz schlägt trotzdem immer schneller. Damit es nicht noch schlimmer wird liege ich ganz ganz still.

„Sehen sie, da ist er ja!“

Papa ist endlich da, Ich höre ganz deutlich seine Stimme. Mama ist wieder etwas entspannter, wenn auch nicht viel und ich mache mich bei ihr bemerkbar.

„Da will dich noch jemand begrüßen.“

Es rumpelt wieder und noch mehr Stimmen und Geräusche kommen dazu.

„Wir machen jetzt erst einmal die Anästhesie, in der Zeit geht ihr Mann erst einmal nach draußen. Danach holen wir ihn wieder rein.“

Wieso muss Papa denn jetzt wieder weg, er ist doch gerade erst gekommen? Mama geht es doch besser wenn er da ist. Ich verstehe das Alles nicht, ich will doch nur wieder nach Hause.

„Setzen Sie sich auf und machen sie den krummen Buckel, genau wie es ihnen der Arzt erklärt hat. Ich mache eine kleine lokale Betäubung damit sie die richtige Nadel nicht merken. Bleiben sie ganz entspannt und….“

Ich höre gar nicht weiter zu, auch mein Herz schlägt jetzt schneller. Mama atmet immer tiefer ein und aus, sie streichelt immer noch meinem Kopf, das hilft ein bisschen. Dann legt sie sich wieder hin und ihre Hand ist weg. Ich merke viele andere Hände, was die da machen weiß ich aber nicht.

„Ich merke mein Baby nicht mehr!“

Mamas Stimme klingt ganz panisch. Ich bin doch noch hier Mama, Alles ist gut!

„Das ist nur die Betäubung, es ist Alles in Ordnung. Hören sie das Pochen? Das ist der Herzschlag, dem Baby geht es prima.“

Es wird auf Mamas Bauch rumgepiekt, das fühlt sich komisch an. Doch Mama sagt sie spürt Nichts, sie spürt gar Nichts. Ich habe Angst vor diesen Leuten. Und wo ist Papa?

„Ihren Mann lassen wir nicht mehr rein, er ist ganz blass. Er hat wohl auch noch Nichts gegessen.“

Mama lacht kurz, sie hat Papa doch schon öfter gesagt das er vor der Arbeit was essen soll.

„Ist nicht schlimm, er ist ja nebenan sobald das Kleine da ist. Solange ich weiß das er in der Nähe ist bin ich beruhigt. Wann geht es denn los?“

Ich höre Mamas Stimme nur ganz leise, es wird gedrückt und gezerrt. So viele Geräusche um mich herum. Ich will hier weg!

„Wir sind schon dabei, nicht mehr lange.“

Mama ist jetzt still, ich höre nur wie jemand ganz beruhigend auf sie einredet.

„Gleich werden sie einen ganz kräftigen Druck spüren, die Ärzte müssen von oben Schieben. Versuchen sie ganz tief zu atmen, es ist gleich vorbei.“

Mama antwortet nicht, und dann bricht die Hölle los…

Ich merke wie jemand von oben gegen meinen Kopf drückt, immer fester und fester. Ich rutsche nach unten und plötzlich fühlt sich Alles total komisch an. Es ist nicht mehr warm, mein Wasser ist weg. Ich höre Mamas Herzschlag nicht mehr, ich spüre Mama nicht mehr. Ich habe furchtbare Angst.

ICH SCHREIE!

Ich wusste gar nicht das ich das kann, doch nun geht es. Wenn ich jetzt die Augen versuche zu öffnen ist es auch nicht mehr dunkel.

„Sagt nicht was es ist, lasst die Mama alleine schauen!“

Jemand trägt mich weg, es ist furchtbar kalt und viel zu hell, ich schreie weiter und weiter. Ich will wieder zurück zu Mama!

„Ein Mädchen!“

Das war Mamas Stimme, wenn auch nur ganz leise. Mama ich will wieder zurück! Doch ich schreie nur und werde in ein anderes Zimmer gebracht.

„Hey meine kleine Maus!“

Das ist Papas Stimme! Ich höre auf zu schreien und kann jetzt auch schon meine Augen auf lassen. Hier ist es nicht mehr ganz so hell. Das erste Mal sehe ich meinen Papa, er lächelt ganz breit und ich merke seinen Finger an meiner Hand.

Er und noch zwei andere Menschen machen mich etwas sauber und untersuchen mich. Papa ist die ganze Zeit da, aber ich weiß nicht wo Mama ist.

Die eine Frau wickelt mich in ein Handtuch und geht mit mir wieder in den anderen Raum zurück. Sie legt mich auf eine andere Frau, ich schaue ihr ins Gesicht und sehe das sie ganz nasse Augen hat. Ihr Lächeln ist genauso breit wie Papas. Dann drückt sie mich ganz fest an sich und streichelt mir über die Nase.

„Hallo mein kleines Äffchen!“

Ich reiße die Augen ganz weit auf, ich kenne diese Stimme. Jetzt wird Alles gut…

Ich bin wieder bei meiner Mama!