Rezept Nr. 3 : Linseneintopf für kalte Tage

Januar
Es ist kalt, man will drin bleiben…
Alles doof!
Naja, wenn man sowieso nicht vor hat rauszugehen, warum nicht einfach einen Nutzen daraus ziehen?
Was hilft gegen Kälte und Langeweile?
Richtig!
Eintopf!!!
Heute zeige ich euch mein Lieblingsrezept für Linseneintopf. 🙂
Es braucht zwar Einiges an Vorbereitung und Schnibbeln, aber es ist einfacher als man denkt.

Munchkin’s Linseneintopf für kalte Tage

Zeitaufwand: ca. 2 Stunden
Zutaten für: ca. 4 Personen
Schwierigkeitsgrad: Einfach

Zutaten

1 Packung Suppengemüse* (gibt’s fertig im Supermarkt)
1 Packung Räucherspeck
etwa 5 große Kartoffeln (wer mehr mag, nimmt mehr)
250-300 g Tellerlinsen (die schnell kochenden)
6 Westfäler Würstchen (meine Empfehlung)
1 mittelgroße Zwiebel
1-2 Liter Wasser
n.B. Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer

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*Die Packung Suppengemüse sollte ein Stück Knollensellerie, ein Bund Petersilie, ca. 2-3 Möhren und ein Stück Lauch/Porree enthalten.

Als erstes wird sämtliches Gemüse geputzt und anschließend in beliebig kleine Stücke geschnitten.
Die Möhren, Kartoffeln und den Sellerie zum Beispiel in kleine Würfel, den Lauch in Ringe.
Die Zwiebel schneide ich gerne in etwas grobere Stücke, und nehme die einzelnen Schichten dann auseinander. So gibt sie einen lecker süßlichen Geschmack in den Eintopf ab.
Die Petersilie kann schon klein gehackt werden, wird aber erst zum Schluss hinein gegeben.
Nun da alles vorbereitet ist, wird ein großer Topf auf den Herd gestellt und erhitzt.

TIPP: Bei dem nächsten Schritt kein Öl verwenden!

Den Räucherspeck halbieren (so kann man ihn nachher leichter rausfischen) und in den heißen Topf legen.
Von beiden Seiten gut scharf anbraten.
Keine Sorge, wenn es zu diesem Zeitpunkt so aussieht, als würdet ihr den Topf nie wieder sauber bekommen – das werdet ihr. 😉
Da der Räucherspeck viel Fett enthält, ist es überhaupt nicht nötig Öl dazu zu geben.
Es tritt genug beim anbraten aus und das brauchen wir für den Geschmack.
Sobald der Speck schön kross ist, dass geschnittene Gemüse vorsichtig in den Topf hinein geben.
Gut umrühren und kurz andünsten.
Jetzt kommen 1500 ml Wasser hinzu oder soviel, bis alles gut bedeckt ist.
Als nächstes die Linsen zu dem ganzen geben und nochmals gut vermengen.
Deckel drauf und auf relativ schwacher Hitze 30-45 Minuten kochen lassen.
Die Kochzeit wird dadurch bestimmt, wie lange eure Linsen brauchen.

Jetzt habt ihr Zeit entweder aufzuräumen, ein kleines Nickerchen zu machen (stellt euch aber einen Wecker ;)) oder aber eines von Lili’s Handarbeitsprojekten zu starten!
Wer würde sich nicht über einen selbst gestrickten Loop-Schal zu Weihnachten freuen?
Sobald der Wecker rappelt geht es zurück ans Kochen!

Nun sollten die Linsen zur Oberfläche gedrungen und weich gekocht sein.
Falls sie zu viel Wasser aufgesogen haben, kann gerne noch Welches dazu gegeben werden.
Ich brauche meist so 200 ml.
Den Speck kann man jetzt rausnehmen.
Der Eintopf kann nun mit Gemüsebrühe, Salz und Pfeffer verfeinert werden.
Fangt aber lieber mit wenig an, denn durch das Fleisch und Gemüse hat das ganze schon reichlich an Geschmack gewonnen.
Vergesst nicht die Würstchen klein zu schneiden und in den Topf zu geben.
Die Petersilie kann nun auch dazu.
Lasst alles nochmal für ungefähr 15-20 Minuten auf schwacher Hitze kochen.

Uuuuuuuuuuund ~ Fertig! 🙂

TIPP: Am nächsten Tag ist alles schön durchgezogen und schmeckt noch besser! (Bei Belieben nochmal etwas Wasser dazugeben)

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Bleibt lecker,
eure Munchkin

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Blogpause

Die letzten Monate habe ich doch recht viel geschrieben und mir auch viele Gedanken gemacht wie es denn nun das nächste Jahr weiter gehen soll.

Da nicht Alles von Heute auf Morgen funktionieren kann, habe ich mich dazu entschlossen mir etwas Zeit zu gönnen und in Ruhe ein wenig zu basteln.

Ein paar tolle Ideen sind schon in Arbeit und das nicht nur von mir.

Eine Freundin hat auf meine Anfrage hin zugesagt als Co-Autorin am Blog mitzuwirken und so wird demnächst auch noch ein wenig Abwechslung rein kommen.

Mehr verrate ich allerdings erstmal nicht. 😉

Damit es hier allerdings nicht ganz still wird werde ich einfach ein paar andere Blogger unterstützen und Artikel die mir gefallen hier Teilen.

Ich wünsche euch noch einen frohen Nikolaus!

 

Bleibt einfach,

Lili

Hier entsteht (noch) ein Handarbeitsblog

Nun, der erste Beitrag…

schon seit einer ganzen Weile habe ich mir die Adresse für diesen Blog gesichert:

Inanitas heißt leerer Raum.

Bis jetzt wusste ich nicht mit was ich eben Diesen füllen könnte, doch nachdem mein Projektordner immer dicker wurde und immer mehr Ideen hinzu kamen war es plötzlich klar.

Blogs über Handarbeit und ähnliche kreative Tätigkeiten sind wahrlich keine Neuheit, doch jeder hat seine eigene Herangehensweise  und auch ich werde nie müde mich durch einen Blog nach dem Anderen zu graben. 😀

Momentan steht Stricken, Häkeln und ab und an (aus)Malen auf dem Programm und ich freue mich darauf hier meine Projekte vorstellen zu können.

Sollte sich auch nur einer davon inspiriert fühlen hat es sich doch schon gelohnt.

In diesem Sinne:

Willkommen auf meinem Blog und viel Spaß beim mitlesen und vielleicht auch mitwerkeln. 😉